Parodontitis und deren Therapie aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin


Zahnfleischentzündungen sind vielseitig bedingt. Immunsystemschwäche, Ernährungs- und Vitaminmangel, Intoxikationen, auch hormonelle Störungen, sowie Osteoporose können dazu beitragen. Ebenso führt eine schlechte Mundhygiene und Ansammlungen von Plaques zu Irritationen des Zahnfleisches. Seit einigen Jahren wird ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herzkreislauferkrankungen gesehen. Eine unbehandelte Parodontitis als Risikofaktor für eine Bakteriämie kann zu Herzerkrankungen, Frühgeburten, Thrombosen, Artheriosklerose und Schlaganfall führen. Dabei spielt die individuelle Reaktion des Körpers auf eine Entzündung eine gewisse Rolle. Eine Stärkung der Mitte „im Sinne der traditionellen chinesischer Medizin“ und der Abwehrkräfte, die Stärkung der Niere, der Lunge, das Einstellen des Rauchens, sowie eine angemessene Ernährung und eine kontrollierte Mundhygiene sind ein wertvoller Beitrag in der Vorbeugung der Parodontalerkrankungen. Sie sind nicht nur Maßnahmen zur Zahnerhaltung, sondern auch zur Verhütung des Herzinfarkts.